Historische Entwicklung

Die erste urkundliche Erwähnung von Zell am See "Cella in Bisoncio" geht in das Jahr 743 nach Christus zurück. Zell am See gehört heute zu den ältesten bajuwarischen Siedlungen des Pinzgaues. Die zentrale Lage an der im Mittelalter bedeutungsvollen Saumroute über das Hochtor (der heutigen Großglocknerstraße) bewirkte einen großen Aufschwung der Ansiedlung, der durch die Erhebung zum Markt 1357 verstärkt wurde. Die Zeller betätigten sich als Säumer, die den Süden mit Salz belieferten und aus dem Friaulischen mit Wein zurückkehrten. Außer der romanischen Pfarrkirche (Anfang 12. Jh.), dem Vogt- oder Kastnerturm und Schloss Rosenberg (erbaut 1583) sind keine Baudenkmäler aus jener Zeit mehr vorhanden.
Den bedeutendsten Einschnitt in der jüngsten Geschichte und den Beginn des Aufschwunges von Zell am See zum Fremdenverkehrszentrum bedeutete die Eröffnung der Giselabahn am 30. Juli 1875. Durch die Schaffung der Bahnstrecke schlug für Zell am See nun die Geburtsstunde des Tourismus.

Am 24. Jänner 1928 wurde der Markt Zell am See schließlich zu Stadt erhoben.